18.10.2011

Hier fühle ich mich zu Hause

„Wenn man im Herbst immer die verblühten Knospen auskneift, dann bleiben die Blumen doch noch lange schön“ erklärt Anni Bröcher aus ihrem Fenster heraus. „Früher hatte ich auch immer viele Blumen. Da brauche ich das hier auch“. Anni Bröcher ist eine Bewohnerin, die es sich rund um –vor und in Ihrem Zimmer- heimelig eingerichtet hat. Ich bin neugierig geworden und statte ihr einen Besuch in Ihrem Zimmer ab.

Hier fühle ich mich zu Hause


„Wenn man im Herbst immer die verblühten Knospen auskneift, dann bleiben die Blumen doch noch lange schön“ erklärt Anni Bröcher aus ihrem Fenster heraus. „Früher hatte ich auch immer viele Blumen. Da brauche ich das hier auch“. Anni Bröcher ist eine Bewohnerin, die es sich rund um –vor und in Ihrem Zimmer- heimelig eingerichtet hat. Ich bin neugierig geworden und statte ihr einen Besuch in Ihrem Zimmer ab.

Frau Bröcher ist im August 2008 zunächst als Kurzzeitgast in unser Haus eingezogen. Danach hat Sie sich mit ihrer Familie dazu entschlossen, hier zu wohnen. Schließlich hat Sie im einrichten ihres Zimmers einige Erfahrung, war sie doch auch bei unserem großen Umzug vom Alt- in den Neubau 2010 dabei. Neben vielen Bildern Ihrer Familie, zahlreichen Andenken und Möbelstücken in ihrem Zimmer, hat Sie auch Ihre Fensterbank gestaltet „Man muss es sich so einrichten, dass man sich wohl fühlt. Wem das zu voll ist, der brauch mich ja nicht zu besuchen“, erzählt sie, während Sie ihr Strickzeug an die Seite Räumt und fragt: „Das stört Sie doch nicht? – Ach und wenn auch, hier fühle ich mich zu Hause, und so habe ich mich auch eingerichtet!“
(Andreas Wedeking)